Verborgenes Schielen

Wahrnehmungsstörungen durch eine mangelnde Augensynchronität

Nur selten wird bei der Überprüfung der Augen auch auf eine evtl. vorhandene Winkelfehlsichtigkeit hin geprüft.

 

 

Das Auge ist ein Organ, welches durch 6 Muskeln gelenkt wird. In vielen Fällen sind die Muskeln des rechten zum linken Auge aber unterschiedlich ausgeprägt und es kommt zu einem nicht sichtbaren Augenstellungsfehler. Dieser hat zur Folge, dass die beiden erzeugten Bilder des rechten und linken Auges nicht übereinstimmen bzw. nicht so im Gehirn verschmolzen werden, wie es sein sollte. Daher wird das Gehirn versuchen, die Muskeln unterschiedlich zu belasten.

Die entstehenden Bilder beider Augen kommen nicht zur Überdeckung. Letztendlich sehen wir zwar mit zwei Augen, haben aber dennoch immer nur einen Seheindruck. Dies gelingt durch die Fähigkeit unseres Sehapparates, zwei Seheindrücke zu einem zu verschmelzen. Wenn jedoch die beiden Einzelbilder unserer Augen zu weit voneinander abweichen, in Form oder Art des Bildes gelingt es unserer Wahrnehmung nicht mehr, die beiden Seheindrücke zu einem zu verarbeiten. Die Bilder liegen dann nebeneinander. Wir sehen doppelt! Da wir aber aus unserer Erfahrung wissen, dass das was wir uns anschauen nur einmal da ist, unterdrücken und retuschieren wir mit unserem Sehapparat solange, bis wir tatsächlich alles auch nur einmal sehen.

Eine Winkelfehlsichtigkeit  ist  zu vergleichen  mit  einem  Schielwinkel, nur deutlich kleiner und in der Regel für den Gegenüber mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Die Muskulatur, die das Auge bewegt und steuert, ist ungleichmäßig ausgebildet und/oder die Muskeln sind ungleich lang.

Beim Fixieren eines angeblickten Objektpunktes sollten sich im Idealfall die Sehachsen in diesem treffen. (Abb. A)

Bei Menschen mit einem Schielwinkel oder eine Winkelfehlsichtigkeit ist dies nicht der Fall. Ein Auge fixiert den Objektpunkt, das andere Auge sieht daran vorbei. (Abb. B)

Die Sehachsen beider Augen treffen sich entweder vor oder erst nach dem Objekt (je nach Fall).

Die Folge ist eine Muskelanspannung, die die Augen zum beidäugigen Fixieren bewegt. Somit wird das Auge, welches von sechs Muskeln gelenkt und gesteuert wird, nun durch unterschiedliches Anspannen der Muskulatur die vorhandene Winkelfehlsichtigkeit ausgleichen.

Problem: Mit der Muskelanspannung ist immer eine mehr oder minder starke Akkomodation gekoppelt. Als Akkomodation bezeichnet man die Einstellung der Augenlinse, im Inneren des Auges, um sich auf Gegenstände in einer bestimmten Entfernung zu focussieren. Man kann dies mit dem Autofocus einer Kamera vergleichen.

Abhilfe: In solchen Fällen kann durch die richtige Anpassung einer Prismenbrille die Fehlsichtigkeit korrigiert werden. Die Prismen haben die Aufgabe, die ins Auge einfallenden Strahlen vorher so umzulenken, dass die Augen in einer für sie angenehmen Haltung verharren können.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die von uns vorgenommene Anpassung keinesfalls einen Besuch bei Ihrem Augenarzt ersetzt.

Gerne sind wir Ihnen bei der Auswahl eines Augenarztes in Ihrer Nähe behilflich.

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