Die Geschichte der Brille
Frühe Zeit der Brille

Berille stand für das Wort Brille Pate, vom ursprünglichen Beryll stammend. Diese wurden um 1300 das erste Mal in Form von geschliffenen Halbedelsteinen genutzt.

Im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts wurden die Halbedelsteine in der Toskana das erste mal in Form eine Sehhilfe genutzt. Als möglicher Erfinde gelten Salvino degli Armati und Roger Bacon.

Archimedes soll bereits laut Erzählungen die Brechkraft von Linsen genauer untersucht haben. Er selbst nutzte laut Erzählungen ebenfalls einen am Kopf befestigten Bergkristall zur Sehverbesserung. Seine Entdeckung fand aber leider in der Antike noch keinerlei praktischen Nutzen.

Im 11. Jahrhundert wurde das Buch „Schatz der Optik“ (von dem arabischen Mathematiker, Astronom und Optikers Alhazan) ins Lateinische übersetzt und stand in Klosterbibliotheken zur Verfügung. Durch handwerklich geschickte Mönche mit Leseschwäche entstand mit dem Wissen des Buches dann der erste Lesestein. Danach dauerte es nicht mehr lange, bis die erste Brille folgte.

Die vermutlich älteste Brille die man sehen kann, findet man im Kapitelsaal von San Niccolo in Treviso. Entstanden um 1352 durch den Maler Tomaso da Modena.