Der große Unterschied zwischen mineralischen Gläsern und dem Kunststoffglas

In der Augenoptik unterscheidet man in erster Linie 2 Arten von Gläsern, mineralische Gläser und Kunststoffgläser. Beide haben ihre Berechtigung auf dem Markt. Dennoch hat das Kunststoffglas in der Zwischenzeit dem mineralischen Gläsern den Rang abgelaufen.

Viele Jahre galt das mineralische Glas als das Bessere. Kunststoffe waren wegen ihrer hohen Empfindlichkeit nur bei schweren Gläsern zu empfehlen. Dies sieht heute anders aus. Das Kunststoffglas bietet weit mehr Vorteile als herkömmliche mineralische Gläser. Dies lieg nicht zuletzt an der Situation, dass man den mineralischen Sektor nahezu ausgereizt hat. Die Industrie sieht hier kein Potential mehr, wie sie dies im Kunststoffsektor tut. Lange Zeit waren mineralische Gläser deutlich härter in der Oberfläche, sie waren die einzigen Gläser mit variabler Tönung. Dies gilt heute als überholt. Kunststoffgläser haben Vorteile, die jedes mineralische Glas in den Schatten stellt.

Kunststoffe sind 50% leichter als das vergleichbare mineralische Glas. Welcher Brillenträger wäre nicht froh, Druckstellen auf der Nase zu beseitigen, welcher Brillenträger stört sich nicht an seiner rutschenden Brille? Dadurch, dass Kunststoffgläser 50% leichter sind, rutscht und drückt eine Brille natürlich wesentlich weniger.

Kunststoffgläser bieten aber weit mehr Vorteile: ein herkömmliches Kunststoffglas ist von Hause aus mit einem deutlich höheren UV-Schutz versehen, als es ein herkömmliches mineralisches Glas ist. Wenn Sie eine Brille tragen, haben Sie immer einen UV-Schutz vor den Augen, dazu muss die Brille nicht getönt sein, aber entscheidend ist doch wie groß dieser Schutz ist. Herkömmliche mineralische Gläser haben noch eine Durchlässigkeit von 30 – 40 % an UV-Strahlung, Kunststoffgläser hingegen haben nur noch eine UV-Durchlässigkeit von 8 – 10 %!! In der heutigen Zeit, wo der UV-Anteil so schädliche Auswirkungen haben kann, ist dies sehr wichtig!

Der nächste Vorteil ist, dass Kunststoffgläser selbst bei überdurchschnittlicher Beanspruchung bruchfest sind. Wem ist nicht schon mal ein mineralisches Brillenglas zerbrochen? Denn Sie haben nicht nur entsprechende Reparaturkosten, sondern müssen evtl. auch einige Zeit auf Ihre Brille verzichten! Nun sagt fast jeder, Kunststoffgläser verkratzen aber so schnell … Nun, ein Kunststoffglas ist zunächst in der Oberfläche deutlich weicher als mineralische Gläser. Das ist leider richtig. Aber die Industrie ist stets bestrebt hier Verbesserungen zu finden und hat es auch erfolgreich getan. Kunststoffgläser können seit einigen Jahren mit einer Hartschicht versehen werden. Dies war erst eine einfache Lackschicht, die aufgebracht wurde. Sicher war dies ein enormer Fortschritt, ist aber heute auch schon total veraltet. Seit einigen Jahren wird eine Plasma-Beschichtung aufgedampft. Diese macht das Kunststoffglas deutlich härter und selbst dieses Verfahren wird in den nächsten Monaten überholt sein! Derzeit kann man folgendes sagen: Ein mineralisches Glas hätte bei einem Zahlenvergleich die Härte von 5, ein Kunststoffglas in einfacher Form hätte eine Härte von 1 und ein Plasma beschichtetes Kunststoffglas hat derzeit eine Härte von ca. 3-4. Lotusbeschichtet Gläser sind derzeit das Neueste auf dem Markt. Diese Gläser haben unter anderem auf Grund ihrer glatten Oberfläche eine noch höhere Härte und liegen um Zahlenvergleich bei 4 – 4,5. Hier wird deutlich, dass es nur noch einen geringen Unterschied in der Härte gibt. Dies ist aber bei weitem nicht alles!

Seit einigen Jahren ist es möglich, neben der deutlich größeren Vielfalt an Tönungsmöglichkeiten, im Kunststoffbereich, Kunststoffe mit „selbsttönender“ Eigenschaft zu bekommen. Dies sind Materialien, die sich dem Licht anpassen und sich bis zur Sonnenbrillentönung einfärben können. Das bedeutet, neben einer enormen Farbenvielfalt im Kunststoffbereich ist auch der letzte Punkt geknackt worden. Denn Kunststoffe können Sie in nahezu allen Farben getönt bekommen, mineralische Gläser nur in einem Braun, Graugrün, und teilweise auch mal in Grau. Hierbei muss es aber auch schon gleich wieder ein Spezialglas sein.

Nun ein klarer Vorteil, der für mineralische Gläser spricht: Mineralische Gläser gibt es mit deutlich mehr Brechungsindices. Von Hause aus ist ein Kunststoffglas etwas dicker als ein mineralisches Glas. Darüber hinaus gibt es für sehr dicke Gläser im mineralischen Bereich noch Gläser die über einen Brechungsindex von n=1,74 hinaus gehen. Dies ist zum heutigen Zeitpunkt leider im Kunststoffbereich noch nicht realisierbar.

Zum guten Schluss noch eine Anmerkung zur Optik. Kunststoffe sind in der Abbildung nicht besser oder schlechter als ein mineralisches Glas. Sie sind absolut identisch!

Warum haben dünne und leichte Brillengläser für den Brillenträger nur Vorteile?

Kunststoffgläser 1.67 sind 65% leichter als ein 1.7 Silikatglas (SSV).

Dank eines durchdachten, einzigartigen Designs und durch den Einsatz eines völlig neuen Materials ist es gelungen, ein Glas zu fertigen, das 40% dünner als herkömmliche Kunststoffgläser (CR39) und 65 % leichter als hochbrechende Mineralgläser ist.

Die derzeit dünnsten Materialien sind im Silikat-Sektor Gläser mit einem Brechungsindex von n = 1,9, Kunststoffgläser gibt es derzeit bis zu einem Brechungsindex von n = 1,74.

Ein Silikatglas ist aber generell immer dünner, als ein Kunststoffglas mit gleichem Brechungsindex! Dafür ist das Kunststoffglas ca. 50 % leichter.

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