Contactlinsen als letzte Hilfe

Der Keratokonus ist eine pathologische Veränderung der Hornhaut des Auges. Meist sind Kontaktlinsen (in aller Regel formstabil) hier die einzige Chance, eine gute Sehleistung zu erzielen, ohne eine Transplantation durchführen zu lassen. Die Hornhaut wird in einem Bereich dünner und instabil. Dadurch wird die Hornhaut verzogen und es kommt zu einer deutlich schlechteren Abbildung und Sehleistung. Oft zeichnet sich die Verschlechterung in Form eines verzerrten Seheindrucks ab. Als Unterstützung zur Kontaktlinse ist Crosslinking eine neuartige Methode, die eine stärkere Vernetzung der Hornhaut bewirkt. Somit wird ein weiteres voranschreiten des Keratokonus deutlich reduziert. Langzeituntersuchungen hierzu gibt es leider noch nicht. Aber wenn es die Chance ermöglicht, einer Transplantation zu entgehen… Ab und an werden auch Implantate genutzt, die Oberfläche im zentralen Sehbereich zu straffen. Eine Kontaktlinse wird aber auch nach diesen Behandlungen weiter notwenig sein. Sie dient der Stützung und Glättung der Oberfläche für eine saubere Abbildung der Sehinformationen und somit einer guten Sehleistung.

Keratokonuslinsen können auch als Gleitsichtlinse angepasst werden. Somit benötigen Betroffene im Alter keine zusätzliche Lesebrille!

Der Keratokonus tritt in unseren Regionen eher selten auf. Haben Sie aber einen Keratokonuspatienten in der Familie, sollten Sie sich auch regelmäßigen Untersuchungen unterziehen, denn dies ist eine vererbbare Krankheit! Eine Untersuchung auf Keratokonus kann mit geeigneten Geräten (Keratograph) in wenigen Minuten diagnostiziert werden. Diese Untersuchung führe ich kostenlos durch!

In aller Regel tritt der Keratokonus im Laufe der Pubertät auf. Erst auf einem Auge, das zweite folgt in aller Regel nach einiger Zeit. Daher empfehle ich Angehörigen im Alter von 13-20 Jahren eine jährliche Kontrolle, ab dem 20. Lebensjahr alle 2 Jahre.

Eine Kontaktlinse sollte in regelmäßigen Abständen bei Keratokonuspatienten untersucht werden. Hier ist der Intervall für Kontrollen nur kürzer. Je nach Alter und Situation sollten Kontrollen in Abständen von 6 Monaten bis einem Jahr erfolgen.

 

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen oft die Kosten für diese Linsen komplett. Wenige Kassen zeigen hier eine Ausnahme und übernehmen nur einen Teil der Kontaktlinsenkosten.

Wichtig: Eine ärztliche Verordnung ist für eine Übernahme durch eine Krankenkasse bei jeder Lieferung zwingend notwendig!

Die Kostenübernahme erfolgt nach genehmigtem Kostenvoranschlag. Die Bearbeitung durch die Kasse beträgt je nach Kasse zwischen 3 Tagen und 8 Wochen.

Wir übernehmen gerne jeglichen Schriftverkehr mit Ihrer Krankenkasse für Sie und stellen den Kostenvoranschlag. Für Sie entstehen keine Laufwege und kein zusätzlicher Zeitaufwand.

Hier sieht man noch mal eine normale Hornhaut links und eine Hornhaut mit Keratokonus rechts im Vergleich.

Diese Bild zeigt eine Hornhaut aufgenommen mit einem Toporgraphen. Dies ist ein Gerät, welches die Hornhaut Punkt für Punkt ausmisst und eine Grafik davon erstellt. An Hand der verschiedenen Farben kann man deutlich die Unterschiede der Hornhautradien erkennen. Der Bereich der dunkel rot gefärbt ist, ist der Bereich, wo der Keratokonus am stärksten ist. Ein normales Auge würde über den kompletten Bereich nahezu gleiche Farben zeigen, da die Radien der Hornhaut nicht stark von einander abweichen würden.

Hier sieht man noch einmal die kegelförmige Hornhaut eines Keratokonus.

Hier sieht man eine Hornhaut nach einer erfolgreichen Hornhauttransplantation. Die letzte Möglichkeit, wenn formstabile Linsen nicht mehr helfen.

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